Tiny Signers

Ein Lächeln, eine Geste, ein Strampeln, eine Träne: alles deutliche Kommunikationssignale. Babys und Kleinkinder kommunizieren mit uns. Obwohl sie noch nicht sprechen können, vermitteln sie uns, wie sie sich fühlen und was sie brauchen. Mutter, Vater, Oma oder Onkel erkennen die Signale und erspüren die Bedürfnisse des Kindes. Jedoch ist das genaue Interpretieren gar nicht so leicht, wenn die Kleinen jammern oder weinen. Was ist los? Ist das Kind hungrig oder durstig? Machen sie sich die manuellen Fähigkeiten ihrer Kinder zunutze. Kinder beginnen bereits früh mit den Händen zu zeigen, deuten und spielen. Wieso nicht diese Anlage nutzen und fördern? Viele Kinder lernen gestische Zeichen wie baba und bitte – doch weiter wird der visuelle Wortschatz meist nicht ausgebaut. Warum nicht an diese Fähigkeit anknüpfen? Wir zeigen Ihnen wie das alles funktioniert! Mithilfe von Gebärden der Österreichischen Gebärdensprache!

Die in den Tiny Signers Spielgruppen eingesetzten Gebärden sind keine erfundenen Gebärden oder pantomimischen Zeichen. Sie basieren alle auf einer anerkannten Sprache – der Österreichischen Gebärdensprache (ÖGS), eine von vielen visuell-gestischen Sprachen, die seit 2005 auch in der österreichischen Verfassung verankert ist. (Manchmal werden Sprachen wie die ÖGS als Zeichensprachen benannt, dies ist irreführend und nicht richtig. Ein Zeichen kann vieles sein, das Sprechen mit den Händen heißt: Gebärden).

In unseren Tiny Signers Spielgruppen (auch unter Baby Sign bekannt) lernen hörende Kleinkinder zwischen 6 Monaten und 1 Jahr und ihre hörenden Eltern spielerisch brauchbare Gebärden für den Alltag. Es ist babyleicht! Außerdem ist es für die kognitive Entwicklung von Kindern förderlich, wenn sie sich angeleitet ausdrücken können, noch bevor sie zu sprechen beginnen. Eine ÖGS-kompetente Trainerin zeigt ihnen die wichtigsten Gebärden, die sie auch im Alltag gut gebrauchen können.